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Ergotherapie im Arbeitsfeld Geriatrie

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Anleitung „Schaade-Therapie-Mappe“


Beim demenziell erkrankten Menschen lassen Kognition und Körperwahrnehmung mit fortschreitendem Krankheitsverlauf immer stärker nach. Damit verliert er auch langsam die sog. „Kulturtechniken“, wie z.B. Rechnen und Schreiben, denn das abstrakte und logische Denkvermögen verringert sich. Obwohl jedoch das Wortverständnis verloren geht, bleibt die reine Lesefähigkeit als Kulturtechnik noch sehr lange erhalten.


Genau hier setzen die in der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen entwickelten Therapiemappen an: Ziel ist die möglichst lange Aktivierung nachlassender Fähigkeiten, besonders die des Langzeitgedächtnisses, der Aufmerksamkeit und vor allem der Körperwahrnehmung.

Das Langzeitgedächtnis und die Lesefähigkeit werden in der Gruppe spielerisch eingesetzt, um Erinnerungen und Assoziationen hervorzurufen. Ausgesuchte Gegenstände ergänzen in idealer Weise das dreidimensionale Begreifen und geben einen intensiven taktil-kinästhetischen Impuls, der von den Mitspielern positiv aufgenommen wird und ihr Befinden verbessert.

 

Großformatige Motivkarten mit einfachen, klaren Bildern aus dem Lebensumfeld lassen sich durch die gut lesbare Schrift auf der Rückseite des Bildes leicht erkennen und fördern die Assoziationsfähigkeit. Die feste Laminierung macht die Karten auch für die Mitspieler „begreifbar“. Ergänzend sind zusätzliche Wortkarten vorhanden, die eine Vertiefung der Motivbedeutung auf einfache Art ermöglichen.


An den mitgelieferten Gegenständen „erspüren“ die Kranken verschiedene Gewichte und Materialien, unterschiedliche Oberflächen sowie die Ecken und Kanten. Auf diese Weise werden sie unterstützt auf ihrer Suche nach Körperinformationen.

 

Therapeutische Aspekte:

 

Die Teilnehmer erhalten schon alleine durch das „Begreifen“ der Bildkarte einen taktilen Input. Da der Bildinhalt mit zunehmender Erkrankung nicht mehr so gut erkannt und wahrgenommen werden kann, ist es wichtig, die Dinge dreidimensional erfahren zu lassen. Neben dem evtl. noch möglichen Erkennen der Gegenstände erhalten die Mitspieler einen starken taktil-kinästhetischen Input, denn die Gegenstände haben verschiedene Oberflächen, Ecken und Kanten, die die Kranken erspüren und dadurch der Informationssuche für ihre Körperinformation nachkommen können. (Auszug aus der Anleitung)

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www.schaade-mappen.de, info@schaade-mappen.de z.H. Uwe Knöpke

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